Wölfe zeigen Au die Grenzen auf

An einem frühherbstlichen, kühlen Samstagabend empfingen die Wölfe den Tabellenführer aus Au/L. zum Spitzenspiel der Runde. Die Marschrichtung der Partie war schnell klar, die Wölfe kombinierten sich ein ums andere Mal in Richtung gegnerischen Strafraum. Die Gäste aus Au konzentrierten sich lediglich auf die Defensive und igelten sich von Minute eins weg in ihrer Hälfte ein. Die Hausherren taten sich in der ersten Hälfte immens schwer die Defensivreihen der Gäste zu durchbrechen und so kam es zu keinen nennenswerten Chancen in Durchgang eins.

In der zweiten Hälfte sollte sich das Ganze unmittelbar nach dem Anpfiff ändern. In Minute 49 kam es im Strafraum zu einem Foul und die Wölfe bekamen einen Elfmeter zugesprochen. Dem nicht genug musste der Kapitän und auch gleichzeitig Top-Scorer der Gäste mit gelb-rot vom Platz. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Erdem "Tigerschuss" Yildirim mit Eiseskälte zum 1:0. Nun war die Büchse der Pandora geöffnet und die Wölfe konnten ihr beherztes Kombinationsspiel aufziehen. Ein ums andere Mal konnten sie sich gefährlich vor das Tor der Gäste spielen und so dauerte es nur bis Minute 60 und es klingelte erneut. Erdem Yildirim bekam halbrechts vor dem Tor auf ca. 10 Meter aufgelegt und hämmerte den Ball mit voller Wucht unter die Latte, hier gab es für den Torwart nichts zu halten. Nun merkte man den Gästen an, dass der Drops gelutscht war. Von den Aurern kam keine Gegenwehr mehr und auch gab es keine Bemühungen das Spiel noch drehen zu wollen. In Minute 79 schrieb auch Neuzugang Neven Juric an. Der eingewechselte Ludovit Felix tankte sich auf der rechten Seite durch bis auf die Grundlinie, spielte dann den Ball uneigennützig für Neven Juric auf und dieser musste den Ball nur noch über die Linie drücken. Die Wölfe hätten noch das eine oder andere Tor erzielen können, jedoch ist auch dieses Ergebnis vollends zufriedenstellend.


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