Wölfe kämpfen Gallier nieder

March 25, 2019

Sportplatz Prellenkirchen - Die Mannen des SCW reisten zum Derby nach Prellenkirchen an und jeder war gespannt wie sich die neu formierte Truppe zeigen würde. 

Um 19:30 wurde der Kracher angepfiffen und zu Beginn spielten erst einmal die Hausherren. Die Wölfe tasteten ab und versuchten das Spiel der Gallier zu analysieren. Gesagt, getan - nach rund zehn Spielminuten kamen die Mannen des SCW immer besser in´s Spiel und übernahmen die spielerische Gestaltung des Matches. Die Wölfe versuchten die Gegner laufen zu lassen und zogen ein schön anzusehendes Kurzpassspiel auf. In der 37. Minute belohnten sich die Mannen, rund um Kapitän Andreas Thurner, dann selbst. Nach einem Gestocher im Strafraum landete der Ball auf Hüfthöhe von Philip Filipovic, der den Ball im Stile eines Thierry Henry mit dem Knie aus der Luft pflückte, sich Richtung Tor drehte und Volley in´s lange Eck vollstreckte - 1:0. Der Spielverlauf blieb unverändert. Die Wölfe kombinierten sich Mal um Mal vor das Tor der Hausherren, konnten jedoch keinen weiteren Treffer vor der Pause erzielen. Besser machten es die Heimischen, die vor der Pause noch den Ausgleich erzielen konnten - 1:1. So ging es dann auch in die Halbzeitpause. 

Die zweite Halbzeit begann, aus Sicht der Wölfe, total miserabel. Die Gallier gingen bis zur 58. Minute mit zwei weiteren Treffern in Front - 1:3. Nun waren starke Nerven bei der jungen Truppe der Wölfe gefragt, welche sie dann auch zeigen konnten. Niemand der elf Männer am Platz ließ den Kopf hängen, wie man es vielleicht gewohnt war, sondern putzten sich ab und steckten niemals auf. Dieser Kampfgeist zahlte sich auch unmittelbar danach aus. In der 64. Minute landete eine Flanke auf dem Kopf von Roman Cernak, der den Ball in die Mitte köpfte, wo Manuel Oswald sein Köpfchen nur noch hinhalten musste um einzunicken - 2:3. Mittlerweile war Nihad Hadzikic ins´Spiel gekommen und brachte auch gleich den ersehnten Aufwind mit sich. In der 74. Minute schlug Außenverteidiger Denis Sadlak eine Flanke zur Mitte und Nihad Hadzikic köpfte den Ball in´s lange Eck - 3:3. Nun stand das Spiel auf Messers Schneide. Beide Mannschaften konnten sich Chancen erspielen, wobei die Mannen des SCW in dieser Phase auf ihren Tormann setzen konnten. Die Gallier bekamen nahe dem Strafraum einen Freistoß zugesprochen und dann wurde es auch gleich brandgefährlich. Der Freistoß wurde von der Mauer abgefälscht und Ludo Micura war schon auf dem Weg in die falsche Ecke. Jedoch konnte er mit einem unglaublichen Reflex noch in die andere Richtung hechten und verhindern, dass der Ball in die Maschen ging. Nun kamen aber wieder die Wölfe. Der Ball gelang nach einem Gestocher zu Nihad Hadzikic, der den Ball irgendwie weiterspitzeln konnte, wo Philip Filipovic den Ball einnetzte - 4:3. Nun war es geschehen, die Mannen drehten ein 1:3 in ein 4:3. Dem nicht genug, netzt Alaa Hawas in der 86. Minute noch ein - 5:3. Zwei Minuten später kamen die Heimischen noch einmal heran, jedoch war den Wölfen der Sieg nicht mehr zu nehmen - 5:4. 

 

Fazit: Die Wölfe haben sich niemals aufgegeben und wurden für den Kampfgeist belohnt. Der Sieg für die Wölfe war verdient und ging so auch in Ordnung. 

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